COEO – gemeinsam Gutes tun

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Schönes mit Gutem verbinden – diesem Grundsatz folgt COEO, das „Haus der guten Taten“ im Berliner Forum Steglitz. In der Kategorie „Out of Line“ erhielt das neuartige Einzelhandelskonzept jetzt die Auszeichnung „Store of the Year 2011“…

Der Name ist Programm bei „COEO – Haus der guten Taten“, das im November 2010 im Berliner Forum Steglitz seine Türen öffnete: Soziale Verantwortung dient hier nicht nur der Imagepflege, sondern bestimmt maßgeblich das gesamte Konzept – Corporate Social Responsibility als Geschäftsprinzip. „Bei COEO ist nicht der günstigste Einkaufspreis entscheidend, sondern die Frage, wer oder was gefördert wird. Als ‚Haus der guten Taten‘ verbindet COEO Menschen mit einem Bewusstsein für Werte, Beständigkeit und Nachhaltigkeit und möchte für diese gesellschaftliche Bewegung Freunde und Wegbegleiter gewinnen“, sagt Wilfried Franz, Spiele-Max Gründer und Initiator der COEO-Idee.

Die rund 500 qm große Verkaufsfläche ist in vier große Bereiche unterteilt, die mit „Fair ist gut“, „Gut gemacht“, „In guter Gemeinschaft“ und „Gute Lektüre“ überschrieben sind. Das Angebot dieser vier Bereiche umfasst Produkte aus fairem Handel, Erzeugnisse aus Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, ein Café und einen kleinen Buchladen. Insgesamt sind 4.000 Artikel im Sortiment – von Haushalts- und Spielwaren, Papeterie und Bücher über Kosmetik, Schmuck und Accessoires hin zu Genuss- und Lebensmitteln wie Kaffee, Tee, Marmelade oder Schokolade. Bezogen werden die Produkte unter anderem von den Bethel-Werkstätten, den Fair-Trade-Partnern GEPA und Globo sowie der christlichen Buchhandlung Huismann. COEO ist übrigens ein gemeinnütziges Unternehmen: Gewinne fließen ausschließlich in die Expansion des Geschäftsmodells sowie in unterschiedliche soziale Projekte.

Die Basis des COEO-Konzepts ist aus einem Think Tank an der Theologischen Hochschule Friedensau zusammen mit Wilfried Franz sowie den beiden heutigen COEO-Geschäftsführern Christoph von Mohl und Wolfgang Derday entstanden. Diese beiden haben die 2008 entwickelte Erstkonzeption danach zum jetzigen COEO-Konzept weiter ausgearbeitet. Die Entwicklung der Marke COEO und die Realisierung des dazu gehörenden Retailkonzept übernahm die Berliner Agentur für Markenarchitektur dan pearlman.

COEO – lateinisch für sich finden und zusammenkommen – steht nicht nur für Philosophie und Leitbild des Unternehmens, sondern will mit seiner ansprechenden und farbenfrohen Ladenarchitektur Menschen tatsächlich zusammenbringen. Vier Farben repräsentieren die unterschiedlichen COEO-Bereiche: grün, blau, magenta-rot und orange. Sie erscheinen im Verkaufsraum jedoch nicht voneinander isoliert, sondern miteinander verwoben. Angelehnt an das Bild eines Webstuhls, in dem viele Fäden zusammenlaufen und zu etwas Neuem werden, wird die Ladenfläche daher optisch von einem (Web-)Rahmen aus umlaufenden, dunkelbraunen Wandregalen zusammengehalten. Leicht abgeschrägte Kanten und konisch zulaufende Linien unterstützen das Bild der beim Weben zusammenlaufenden Fäden, ebenso ein großes, abgehängtes Deckenelement im zentralen Bereich des Shops in Form eines hinterleuchteten farbigen Barcodes. Weitere hinterleuchtete Bilder vermitteln intuitiv die Herkunft des Warenangebots und tragen zur Emotionalisierung der verschiedenen Bereiche bei. Highlight im Laden ist die extra angefertigte COEO-Tafel, die mitten im Alltagsleben einer zentralen, urbanen Umgebung zum Innehalten und zu Gesprächen einlädt. Und auch die Lese-Lounge mit ihren gemütlichen Sesseln sorgt für Wohlfühlatmosphäre.

Am 22. Februar wurde das „COEO – Haus der guten Taten“ vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE), als „Store of the Year 2011“ in der Kategorie „Out of Line“ ausgezeichnet. Die Jury überzeugte vor allem die Begeisterung, Glaubwürdigkeit und Sinnhaftigkeit des Shops der guten Taten, der in dieser Form Alleinstellung aufweist: Bei COEO geht es, so die Jury, weit über den Konsum um die Freude an einem sinnvollen Tun.