Der Hund als Alibi

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Die viel diskutierte Vorratsdatenspeicherung könnte auch den Rohstoffmarkt beeinflussen, zumindest ein spezielles Segment. Das legt das Prinzip Alibi-Hund des Lawblogs nahe: Udo Vetter überlegt, heikle Mandantengespräche künftig nicht mehr am Telefon, sondern bei Spaziergängen am Rheinufer zu führen; ein Hund wäre da natürlich eine ideale Tarnung…

Ein solcher Hund müsste angesichts stundenlanger Begleitdienste bei jeder Witterung mit einem dicken Fell ausgestattet sein – das bei regelmäßiger Pflege einen begehrten Rohstoff abwirft: Wolle. Die aktuellen Engpässe bei Schafwolle können die bekannten vierbeinigen Co-Lieferanten (Ziegen, Kamele, Kaninchen usw.) bisher nicht ausgleichen, synthetische oder pflanzliche Fasern wiederum sind oft kein adäquater Ersatz. Ein Anstieg der geeigneten, also lang- und dickfelligen Hundepopulation wäre daher eine mögliche Lösung. Immerhin gilt in Deutschland produzierte Hundewolle schon jetzt als in ganz Europa begehrt. Nähere Informationen zu Produktion und Verarbeitung von Hundewolle gibt es beispielsweise bei Haltern von Tornjaks.